Energieeffizient und ökologisch gebaut

„Wir wohnten in einer Wohnung in der Leipziger Innenstadt“, erzählt Jens Brücker, „unsere Miete hatte eine finanzielle Größenordnung erreicht, die ausreichte, um damit monatlich einen Kredit für ein Haus abzuzahlen.“ Und da Freundin Nicole Schmidt von einer größeren Wohnung träumte, machte er sich kurzerhand auf die Suche nach einem neuen Heim.

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Es sollte eine Überraschung für seine Partnerin werden. Von Anfang an war Jens Brücker sicher, dass es ein Neubau sein sollte – und da er ein bautechnisches Abitur
gemacht hatte, war ihm das Thema „Bauen“ nicht fremd.

  • Traditionell Stein auf Stein

    Von Freunden erhielt er den Hinweis auf Ytong Bausatzhaus. „Das Konzept gefiel mir“, erinnert er sich, „zum einen, weil ich da nicht auf mich allein gestellt war, sondern von erfahrenen Fachleuten begleitet werde. Und zum anderen“, ergänzt er, „war es traditioneller Hausbau. Stein auf Stein. Ein massives Haus ist doch etwas ganz anderes vom Wert und von der Qualität her. Das ist was Bleibendes.“

  • Ein ganz persönliches Bauprojekt

    Er vereinbarte einen Termin mit Uwe-Carsten Funk, dem regionalen Partner von Ytong Bausatzhaus, der ihn schon im ersten Gespräch durch seine intensive Beratung beeindruckte. „Unser Ziel ist“, erklärt Uwe-Carsten Funk, „für jeden sein ganz persönliches Bauprojekt zu entwickeln, und zwar sowohl für den Bauprozess als auch für die Architektur. Das können wir nur, wenn wir im Vorfeld ganz genau nachfragen. Nur dann kennen wir die Wünsche der Bauherren und wissen, über welche Fähigkeiten sie verfügen und wie stark sie sich in ihr Traumhaus-Projekt einbringen können und möchten. Und dann können wir ein Massivhaus planen, das maßgeschneidert ist.“

    Endgültig überzeugt hat Jens Brücker dann die Teilnahme am Bauherrentag in Laußig. Dort konnte er seine Fähigkeiten zum Selberbauen ausprobieren und in praktischen Vorführungen und unter fachkundiger Anleitung von Vorführmeistern selbst Hand anlegen. Am Ende eines langen Tages mit vielen Gesprächen und noch mehr Informationen war für Jens Brücker klar: „Ich mache das. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ich das schaffe. Mit Porenbeton kann eigentlich jeder ein Haus bauen, und ich habe zudem eine entsprechende Ausbildung.“

  • Spielend zum KfW-Effizienzhaus

    Aber es war nicht nur die einfache Verarbeitung von Ytong Porenbeton, die Jens Brücker überzeugt hat. Praktische Argumente wie die guten Wärmedämmeigenschaften von Ytong Porenbeton kamen hinzu: „Bei den ständig steigenden Energiepreisen muss man auch daran denken, sonst kann man irgendwann die Heizkosten nicht mehr bezahlen.“ Schon eine Wand aus 36,5 cm dicken massiven Ytong Steinen, hat er beim Bauherrentag erfahren, erfüllt die Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung, ohne dass eine zusätzliche Wärmedämmung nötig ist. „Ich wollte sowieso nicht anders als monolithisch bauen“, sagt er dazu, „Wärmedämmung kostet nur weiteres Geld und macht zusätzliche Arbeit. Auch später bei der Instandhaltung.“ In Kombination mit der entsprechenden technischen Anlageplanung, u. a. einer Luftwärmezentrale mit Wärmerückgewinnung, Solarelementen auf dem Dach und einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung, bietet das Massivhaus weit mehr als den Energiestandard eines KfW-Effizienzhaus 70.

  • Hervorragend wärmegedämmt ohne Zusatzdämmung

    Nachdem sie ihr Massivhaus schon lange bezogen hatten, stellten die jungen Bauherren fest, dass Ytong Porenbeton große raumklimatische Vorteile bietet. Durch seine guten Wärmedämmeigenschaften verhindert der Baustoff unerwünschte Temperaturschwankungen durch die Außenwand und sorgt so das ganze Jahr über für ein gleichmäßiges Raumklima. „Das macht sich besonders an sehr heißen oder extrem kalten Tagen bemerkbar“, so Jens Brücker. „Bei uns im Haus herrscht immer ein sehr angenehmes Raumklima. Durch den hohen Wärmeschutz ist es im Winter behaglich warm und im Sommer angenehm kühl.“

  • Schneller Baufortschritt dank Ytong Bausystem

    Das rund 1.250 m² große Grundstück, ein alter Obstgarten mitten in einer Eigenheimsiedlung mit schönem alten Häuser-Bestand, wurde vorbereitet. Und dann kam die Bodenplatte, die Jens Brücker mit Hilfe von Freunden bereits selbst erstellte. Nachdem die Bodenplatte begehbar war, kam ein Vorführmeister, um die erste Steinreihe anzulegen und dann übernahm Jens Brücker das Mauern der Wände seines Massivhauses. „Musik ins Ohr und los ging’s“, lacht der junge Mann heute. Das Ytong Bausystem sorgte für einen schnellen Baufortschritt. Die Steine sind relativ leicht und lassen sich präzise nebeneinander platzieren. Es dauerte rund eineinhalb Jahre, bis er schließlich mit Freundin Nicole einziehen konnte. „Zu 95 Prozent habe ich alles allein gemacht“, erklärt der Bauherr, der nebenbei weiter Sport und Russisch für das Lehramt studierte.