Ein selbst gebautes Energieplushaus

Jennifer Kugler und Frank Faber freuen sich über ein Massivhaus, das Geld verdient, dabei einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet und überaus bezahlbar ist. Mit ihrem Energieplushaus von Ytong Bausatzhaus produzieren sie so viel Strom, dass sie damit ihren eigenen Energiebedarf vollständig decken und darüber hinaus mehr als die Hälfte davon ins öffentliche Stromnetz einspeisen können. Die Vergütung, die sie dafür nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) erhalten, investieren sie in die Tilgung ihres Kredits. Energie- und Kosteneffizienz Hand in Hand.

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Frank Fabers Vater Rolf bestärkte das junge Paar in dem Vorhaben ein Haus zu bauen: „Überlegt es euch gut“, mahnte der frischgebackene Rentner immer wieder, „momentan bin ich fit genug und kann euch beim Bauen helfen.“ Und er setzte noch eins drauf: „Mit einem modernen, energieeffizienten Haus könnt Ihr außerdem viel Geld sparen.“ Die Geschwister und viele Freunde signalisierten auch Hilfsbereitschaft. Einzig das Angebot an schlüsselfertigen Häusern konnte die beiden nicht überzeugen.

  • Energie selbst produzieren

    Im Internet entdeckte Vater Rolf das Angebot von Ytong Bausatzhaus. „Wir haben uns dann zusammengesetzt und in der Online-Hausgalerie von Ytong Bausatzhaus die verschiedenen Haustypen angesehen“, erinnert er sich. Als er darunter das Innovationshaus Energieplus entdeckte, war für ihn die Sache klar: „Ihr nehmt das“, bestimmte der überzeugte Ökologe, „die Größe stimmt, und ihr tut gleichzeitig etwas für die Umwelt.“ Während die junge Frau sofort viele Ideen für eine gemütliche Einrichtung der großen, hellen Räume hatte, fühlte sich ihr Partner vor allem vom Energiekonzept des Innovationshaus Energieplus angesprochen: „Mir war schnell klar, dass wir damit energetisch unabhängig werden. Die Energie, die wir verbrauchen, produzieren wir selbst.“

  • Energieeffizient dank hochwärmedämmender Gebäudehülle

    Die massive energieoptimierte Gebäudehülle wird durch innovative Heiztechnik ergänzt. Dabei sorgt die Heizung mit Luft-/Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für den niedrigen Energieverbrauch. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt mit einer Leistung von ca. 10,5 kWp Energie und speist diese in das öffentliche Stromnetz ein. „Genau genommen verkaufen wir den Strom, den die Anlage produziert, an unseren Netzbetreiber“, erklärt Frank Faber das Prinzip. „Dies wird dann entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet.“ Er freut sich: „Die Anlage finanziert sich über die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung.“

  • Massivdach für hohe Wohnqualität

    Durch seine hohe Winddichtigkeit ist das Ytong Massivdach ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des Energieplushauses. Es hält die Wärme innen und die Kälte draußen und sorgt, wie das Paar festgestellt hat, zu jeder Jahres- und Tageszeit für ein ausgeglichenes Raumklima. Hinzu kommt hoher Schallschutz und ein Höchstmaß an Brandschutz, denn als natürlicher und mineralischer Baustoff ist Porenbeton nicht brennbar und sondert auch unter großer Hitzeeinwirkung keine schädlichen Inhaltsstoffe ab.

  • Selbstbau- und umweltfreundliche Außendämmung

    Als außerordentlich selbstbau-freundlich erwiesen sich die Multipor Mineraldämmplatten, mit denen die Ytong Wände von außen gedämmt wurden, was sicher auch dem geringen Gewicht und dem handlichen Format von 600 x 390 mm zuzuschreiben ist. Frank Faber trug dazu mit einer 10er-Glattkelle den frisch angerührten Multipor Leichtmörtel auf der Plattenunterseite vollflächig auf und verteilte die Masse gleichmäßig. Im nächsten Schritt wurde die Dämmplatte auf der Wand „eingeschwommen“, wie es im Fachjargon heißt. Dabei wurde die Platte leicht hin und her bewegt und in die richtige Position gerückt. Alle weiteren Platten werden nach dem gleichen Muster bearbeitet. Pass-Stücke konnten vor Ort schnell und ohne Kraftanstrengung, jedoch hundertprozentig exakt, mit einer einfachen Säge zugeschnitten werden. Auch über die eigentliche Verarbeitung hinaus profitierten die Fabers vom Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) Multipor, das über ganz ähnliche bauphysikalische Eigenschaften verfügt wie die Ytong Steine. Die ausschließlich auf der Basis von Kalk, Sand, Zement und Wasser hergestellten Mineraldämmplatten überzeugten die Bauherren schon allein durch ihre Umwelt-Zertifikate. So sind das für seine hohen ökologischen Anforderungen bekannte Umweltsiegel Natureplus und die Umwelt-Deklaration des Instituts Bauen und Umwelt e. V. ein eindeutiger Beleg für die nachgewiesene hohe Umweltfreundlichkeit. Viele Vorteile, über die sich das Paar, das mittlerweile Nachwuchs bekommen hat, freut.

  • Überschüssige Energiebilanz

    Ungefähr 200.000 Euro betrugen die Hausbau-Kosten ohne Grundstück, Erschließungskosten und Außenanlagen. Dabei haben Jennifer Kugler und Frank Faber etwa 60.000 Euro durch den Einsatz von Eigenleistung beim Hausbau gespart. Positiv ist auch ihre Energiebilanz: „Wir produzieren im Jahr etwa 9.500 kWh und haben einen Verbrauch von durchschnittlich rund 6.000 kWh pro Jahr“, rechnet Frank Faber vor. „Das ist ein Plus von 3.500 kWh im Jahr.“ So profitieren sie auf lange Sicht von einem Maximum an Energieeffizienz.