Erst getraut, dann gebaut

Morgens soll die Sonne ins Schlafzimmer scheinen und abends in die Küche und ins Wohnzimmer - mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement haben sich Dana und Sven Wiedemann den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt und ihr Haus selbst gebaut.

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5
Bild 6
Bild 7
Bild 8

Für Dana und Sven Wiedemann stand von Anfang an fest: Irgendwann wollen wir unser eigenes Haus haben. Ein Grundstück hatte das junge Paar daher schon frühzeitig gekauft. Aber als nach sechsjährigen zähen Verhandlungen immer noch keine Baugenehmigung in Sichtweite war, machten sie sich auf die Suche nach einem neuen Grundstück.

  • Viel Platz und viele Bäume

    Mindestens 1.000 m² groß sollte es sein, im Preis akzeptabel, gut angebunden und mit schönem altem Baumbestand. „Bis auf den alten Baumbestand“, lacht Dana Wiedemann, „konnten wir unsere Wünsche realisieren.“ Rund 180 gleich nach dem Einzug gesetzte junge Pflanzen sollen langfristig für Abhilfe sorgen.

  • Professionell geplant – von Anfang an

    Die Zeit der Grundstückssuche hatten die Wiedemanns gut genutzt und ihr Traumhaus selbst entworfen. Dafür hatten sie sogar ein professionelles Architektenprogramm gekauft. Ein befreundeter Architekt empfahl zwar den Einbau von zwei weiteren Fenstern, bescheinigte dem Entwurf des Paares ansonsten aber große Professionalität. „Wir waren damals ganz froh,“ erinnert Sven Wiedemann sich, „dass wir auch tatsächlich so wie geplant bauen konnten.“ Lob auch von Ytong Bausatzhaus Partner Steffen Franz, mit dem sie schließlich ihre Pläne umsetzten: „ Wir mussten kaum noch etwas umplanen. Das war von Anfang an korrekt geplant. Auch bei der Statik waren schon viele Dinge berücksichtigt worden, so dass kaum noch etwas umgesetzt werden musste.“

  • Viel Liebe zum Detail

    Heiter und großzügig kommt das entstandene Haus daher – mit Rundbögen, Säulen im Eingangsbereich, hell-sandfarbenem Anstrich, weiß abgesetzten Fenstern und einem gestaffelten Dach. Der Mechatronik-Ingenieur Sven Wiedemann erzählt: „Mit Porenbeton konnten wir unsere vielen Sonderwünsche mühelos verwirklichen. Die Rundbögen beispielsweise waren überhaupt kein Problem.“ Fliesen aus Spanien, Küchenmöbel aus Italien, ein selbst entworfenes Mosaik über dem Herd – alles ist mit viel Liebe zum Detail geplant und ausgeführt. Mit einer Größe von ca. 240 m² bietet das Haupthaus auf zwei Etagen viel Platz für das Ehepaar und das Baby, das sich gerade angekündigt hat. Ein seitlicher Anbau mit Doppelgarage ersetzt als Wirtschaftstrakt den Keller. Der Platz über den Garagen wird als Schlafzimmer genutzt. Weitere Bereiche im hinteren Teil des Wirtschaftstrakts sollen später zum Hobbyraum ausgebaut werden.

  • Auf der Suche nach dem richtigen Partner

    Für Dana und Sven Wiedemann war es von Anfang an beschlossene Sache, dass sie ihr Haus selbst bauen werden: „Wir waren uns sicher, dass es funktioniert, weil Sven handwerklich viele Bereiche abdeckt.“ Mit der Baugenehmigung und den fertigen Plänen in der Hand forderten sie verschiedene Angebote an. Sie berichten: „Der eine Kostenvoranschlag war so hoch, dass man gleich wieder rückwärts zur Tür hinaus ging. Die andere Firma war gerade gegründet worden und bot uns keinerlei Sicherheit. Das beste Angebot kam von der Bausatzhaus GmbH in Coswig bei Dresden. Das war genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.“

  • Hochzeitsreise zur Baustelle

    Im Juli konnten die Erdarbeiten für die Bodenplatte beginnen. Dazu hatte Sven Wiedemann von einem Freund einen großen Radlader ausgeliehen. Wenige Tage später feierte das junge Paar seine Hochzeit. Statt Hochzeitsreise aber ging es zurück auf die Baustelle, um die Bodenplatte einzubringen. Und dann ging’s richtig los: Die erste Steinlieferung kam, und das frisch getraute Paar machte sich an die Arbeit. Kurz vor Weihnachten konnte das Dach gedeckt werden. „Uns kam zugute, dass wir viele Freunde haben, die uns halfen.“

    Unterstützung kam auch aus der Familie. Fast immer arbeitete das Ehepaar gemeinsam auf der Baustelle. Die Betriebswirtin Dana Wiedemann übernahm außerdem organisatorische Aufgaben: „So konnten wir die einzelnen Bauabläufe weit im Voraus planen. Meistens waren wir gedanklich immer beim übernächsten Schritt. So funktionierte alles reibungslos.“ Im Durchschnitt waren die beiden jeden Tag auf der Baustelle. Den Sonntag allerdings hielten sie sich konsequent frei. Zwei Jahre dauerte es, bis die Wiedemanns in ihr neues Zuhause einziehen konnten: „Wir haben von Anfang viel Zeit eingeplant, da wir in Ruhe und ohne Zeitdruck bauen wollten.“

  • Durch Eigenleistung viel gespart

    Die gesamten Kosten für das individuell geplante Haus inklusive Grundstück, Innenausstattung und Möbel liegen bei rund 235.000 Euro. „Unsere Eigenleistungen jedoch,“ gibt Dana Wiedemann zu bedenken, „übersteigen bei weitem die 50.000 Euro, die wir bei der Bank angegeben haben.“ Zwischen 320.000 bis 340.000 Euro schätzt sie den Wert des Hauses, wenn die Eigenleistung voll mit einkalkuliert wird.