Zwei Generationen unter einem Dach

Ein junges Paar baut für sich und die Eltern der Bauherrin ein Mehrgenerationen-Haus. Dabei entstehen zwei in Größe und Ausstattung auf die Wünsche der Bewohner und besonders auf die Anforderungen der Senioren abgestimmte Wohneinheiten, verbunden durch einen gemeinsamen Hausflur. Das Ergebnis: größtmögliche Nähe bei weitgehender Selbstständigkeit der Familien.

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Für Annabel Nowak und Tim Berg war von Anfang an klar, dass sie selbst bauen wollten. „Wir dachten, dass sich unsere Vorstellungen am besten realisieren lassen, wenn wir selbst bauen. Stein auf Stein. Ein massives Haus ist doch etwas ganz anderes vom Wert her“, erzählt Annabel Nowak. Klar war auch, dass Annabels Eltern mit einziehen werden. Nachdem alle Töchter aus dem Haus waren, war ihre Mietwohnung viel zu groß. Gerne griffen sie daher den Vorschlag der Kinder auf, die Einliegerwohnung zu beziehen.

  • Entscheidungskriterium Bauherrentag

    Parallel zur Grundstückssuche recherchierten sie im Internet zum Thema Selbstbau und stießen schnell auf die Internetseite der Ytong Bausatzhaus Informations- und Vertriebsgesellschaft aus Delligsen bei Hannover, einem regionalen Partner von Ytong Bausatzhaus. „Ich habe sofort dort angerufen und wir wurden zum nächsten Bauherrentag ins Ytong Werk nach Rotenburg/Wümme eingeladen.“ Dabei können Interessenten ihre Fähigkeiten zum Selberbauen ausprobieren und in praktischen Vorführungen und unter fachkundiger Anleitung von Vorführmeistern selbst Hand anlegen. Praxisorientierte Informationen von erfahrenen Bauspezialisten, die zu allen Fragen kompetent Rede und Antwort stehen, sorgen für das theoretische Rüstzeug.

  • Selbstbau leicht gemacht

    Gleich nach dem Ende des Bauherrentages hat sich das junge Paar bei Erwin Gerndt, der das regionale Bausatzhaus-Geschäft gemeinsam mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Marko-Oliver Werner betreut, angemeldet. „Eigentlich habe ich keine Minute daran gezweifelt“, lacht Tim Berg, „aber nach dem Bauherrentag war ich mir hundertprozentig sicher, dass ich unser Massivhaus selbst bauen kann. Es gibt wohl keinen Baustoff, der so einfach zu bearbeiten ist wie Ytong Porenbeton. Damit kann eigentlich jeder bauen.“

  • Einzug nach einem Jahr

    Rund ein halbes Jahr nach dem Besuch beim Bauherrentag waren die Baupläne fertig. Alle Wünsche und Vorstellungen der jungen Bauleute finden sich darin wieder. Nachdem schließlich auch sämtliche notwendigen Formalitäten rund ums Bauen – die im Übrigen im Liefer- und Leistungsumfang des Ytong Bausatzhaus Partners enthalten sind – erledigt waren und auch die Baubehörden ihr O.K. gegeben hatten, konnte es losgehen. Innerhalb von nur zwei Wochen stellten Tim Berg und sein Schwiegervater Udo Nowak den zweistöckigen Rohbau ihres rund 167 m² großen Massivhauses fertig. Gut ein Jahr später zogen sie gemeinsam mit ihren Frauen dort ein.

  • Großzügiges Mehrgenerationen-Zuhause

    Den Besucher empfängt im Erdgeschoss ein großzügiger Raumeindruck: Hier befinden sich die Küche und das geräumige Wohn-Ess-Zimmer – alles offen gestaltet –, außerdem ein Hauswirtschaftsraum mit direktem Zugang zur Doppelgarage und ein Gäste-WC. Der Raum öffnet sich mit einer großen Galerie nach oben, wo das Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank und direkt angrenzendem Badezimmer, ein Arbeitszimmer sowie zwei weitere Räume – für die Besuche der Schwestern – angeordnet sind. Große Fenster sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre.

  • Barrierefreie Einliegerwohnung

    Das Erdgeschoss verfügt außerdem über eine 77 m² große Einliegerwohnung, die von Annabel Nowaks Eltern bezogen wurde. Auch hier setzt sich das offene Raumkonzept mit einem geräumigen Wohn-/Esszimmer mit integrierter Küche fort. Alles ist barrierefrei und seniorengerecht ausgestattet. „So brauchen die Eltern sich keine Sorgen im Alter zu machen“, sagt die Bauherrin. „Sie sind versorgt.“

  • Durchdachtes Gesamtkonzept

    Das gesamte Konzept strahlt eine angenehme Großzügigkeit aus. „Allein unser Wohnzimmer“, freut sich Annabel Nowak, „ist so groß wie unsere ganze frühere Wohnung. Was wir durch den Selbstbau gespart haben, haben wir in eine großzügige Planung investiert.“ Ein Einrichtungskonzept mit hellen Möbeln und sorgsam gesetzten Farbeffekten sowie grafischen Elementen auf den Wänden sorgt für viel Individualität. Durch eine Beleuchtung mit energiesparenden LED-Lampen, die bei Bedarf unterschiedliche farbliche Akzente setzen, hat der gelernte Elektroinstallateur Tim Berg das Gestaltungskonzept seiner Frau ergänzt. Eine Solaranlage auf dem Dach und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe runden die technische Ausstattung ab und sorgen in Kombination mit der hochwärmedämmenden Gebäudehülle für niedrige Heizkosten. Inzwischen haben sich die Bauherren und Schwiegereltern in ihr neues Haus eingelebt und sind überzeugt: „Es hat sich gelohnt. Wir würden es jederzeit wieder machen!“