Stein auf Stein selbst gebaut und viel Geld gespart

Nadine Korte (27) und Peter Fuchs (28) wollten nicht dauerhaft in einer Mietwohnung wohnen. „Wir sind beide in Häusern mit viel Platz und großem Garten aufgewachsen“, erklärt Nadine Korte, „unsere Mietwohnung war für uns daher nur eine vorübergehende Lösung. Wir wohnen nicht gerne auf engem Raum.“ Ein Grundstück im Hochschwarzwald, nahe dem Elternhaus von Peter Fuchs, war bald gekauft.

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Abend für Abend plante das Paar sein Traumhaus. Sie wünschten sich ein großes, helles Haus mit mehreren Garagen für Autos, Motorräder und Traktor. „Aber“, betonen beide, „wir wollten nicht blind irgendein Haus bauen, sondern auch an später denken. Schließlich baut man nur einmal.“ Deshalb sollte der Eingang ebenerdig sein und das gesamte Erdgeschoss barrierefrei so konzipiert werden, dass man sich dort ungehindert mit einem Rollstuhl bewegen kann. Die Treppe ins Oberschoss sollte breit genug sein, um leicht durch einen Treppenlift nachgerüstet zu werden.

  • Die Suche nach dem richtigen Bau-Partner

    Von Anfang an beabsichtigte Peter Fuchs, der aus einer passionierten Heimwerker-Familie stammt, das Haus selbst zu bauen. Um kein Risiko einzugehen, machte er sich dennoch auf die Suche nach einem Baubetreuer, der ihn mit Rat und Tat unterstützen konnte. Als er per Zufall hörte, dass im Nachbarort ein Haus mit Ytong Bausatzhaus gebaut wird, nahm er Kontakt mit dem Bauherrn auf und vereinbarte anschließend den ersten Termin mit dem regionalen Ytong Bausatzhaus Partner Gerhard Trick von der Selbstbaupartner GmbH in Deißlingen. Eine Woche später unterschrieb das Paar den Vertrag.

    In den folgenden Beratungsgesprächen kamen sämtliche Wünsche der angehenden Bauherren auf den Tisch. Es wurden die individuellen Fähigkeiten und Ressourcen ausgelotet und überlegt, in welcher Form diese als Eigenleistung eingebracht werden können. Auch die selbstgezeichneten Pläne kamen auf den Prüfstand und wurden von Gerhard Trick und seinen Mitarbeitern noch einmal komplett überarbeitet. Das Ergebnis war ein durchdachtes, individuelles Konzept, das in Grundrissaufteilung und Ausstattung alle Vorstellungen der jungen Leute berücksichtigte.

  • Jede freie Minute auf der Baustelle

    Vier Monate dauerte es, bis alle Genehmigungen vorlagen, dann konnte es losgehen. Weil es möglichst schnell gehen sollte, besorgte Peter Fuchs sich kurzerhand einen Bagger und hob die Baugrube selbst aus. Nachdem die Installationen verlegt und die Bodenplatte eingebracht und ausgehärtet ist, kommt üblicherweise ein Vorführmeister von Ytong Bausatzhaus zur Baustelle und legt die erste Steinreihe an. Dabei erklärt er auch noch einmal genau, wie es geht und was wichtig ist. Peter Fuchs aber, der über die entsprechenden Kenntnisse verfügte, legte sofort los. Schon wenig später war der Grundriss des großen Kellers gut zu erkennen. Die homogene Bauweise von Ytong Keller und Ytong Wänden gewährleistete von Anfang an eine hohe Wohnqualität, über die nur ein Haus verfügt, das mit einem ökologisch durchdachten, hoch wärmedämmenden Baustoff gebaut ist.

    Jede freie Minute – Tag für Tag, Abend für Abend und Samstag für Samstag – war das Paar in den folgenden Monaten auf der Baustelle anzutreffen. Sonntags wurde aufgeräumt und die neue Woche geplant. Private Aktivitäten hatten die Beiden weitgehend reduziert, im Job dagegen waren sie voll präsent. Der Einsatz hat sich gelohnt, nach knapp vier Wochen war das Erdgeschoss fertig, nach insgesamt drei Monaten stand der gesamte Rohbau. Nur zehn Monate nach Baubeginn war das Haus fertig und konnte bezogen werden.

    Unterstützt wurde die schnelle Fertigstellung von den guten Verarbeitungseigenschaften des Baustoffs Porenbeton, der sich nicht nur schnell und einfach vermauern ließ, sondern auch beim Innenausbau seine Qualitäten voll ausspielte. So mussten etwa Schlitze für Leitungen und Installationsrohre nicht zeit- und kraftaufwändig aus der Wand gestemmt werden, sondern konnten einfach und schnell mit einem Rillenkratzer oder einer Mauerfräse hergestellt werden.

  • Viel Platz für eine große Familie

    Entstanden ist auf dem rund 600 m² großen Grundstück ein repräsentatives Hanghaus mit offener Küche sowie einem großzügigen Wohn-Ess-Zimmer im Erdgeschoss. Oben sind das Schlafzimmer, ein geräumiges Badezimmer sowie vier weitere Räume angeordnet. Im Keller befinden sich ein Hauswirtschaftsraum, die Haustechnik und der zentrale Heizofen.

    Inzwischen hat sich das Paar gut in seinem neuen Haus eingelebt, und Peter Fuchs hat bereits die nächsten Projekte im Visier: „Die Gartenanlage fertigstellen. Ein Pool. Die Sauna ist in Planung“, zählt er auf. Rund 200.000 Euro hat der Rohbau des 260 m² großen Hauses gekostet. Hinzu kommen die Kosten für Grundstück, Erschließung und Innenausbau. Etwa 80.000 Euro haben die beiden Bauherren allein beim Rohbau dadurch gespart, dass sie von Anfang an mit angepackt haben. Geld, das es ihnen ermöglichte, ihre Wünsche kompromisslos zu realisieren.