Ytong Bausatzhaus

Sichere Treppen – praktische Tipps zur Planung von Treppen im Neubau

Bei modernen Treppen stehen Sicherheit und Design auf einer Stufe

Vom Erdgeschoss nach oben in den ersten Stock, danach hinauf zum Dachboden und an-schließend runter in den Keller – in vielen Einfamilienhäusern ginge ohne Treppen gar nichts. Schließlich verbinden sie die verschiedenen Ebenen eines Hauses miteinander und garantieren, dass man sicher von einem Stockwerk ins nächste gelangt. Damit das gelingt, sollte jede Treppe im Vorfeld sorgfältig geplant werden – am besten direkt von einem erfahrenen Treppenbauer oder dem Architekten des Hauses.

Gut, dass das bei Ihrem neuen Traumhaus besonders einfach ist: Schließlich sind die Treppen in den Grundrissen unserer mehrgeschossigen Ytong Bausatzhäuser bereits berücksichtigt. Sie möchten die Raumaufteilung oder die Positionierung der Treppe ändern? Kein Problem – bei unseren Häusern haben Sie immer die Möglichkeit, individuelle Veränderungen vorzunehmen. Planen Sie den Grundriss so, wie Sie möchten – mit oder ohne Treppe. Sprechen Sie am besten gleich mit Ihrem regionalen Ytong Bausatzhaus Partner und informieren Sie sich über Ihre Optionen in puncto Grundrissplanung und Treppenbau.

Sie möchten Ihre Treppe lieber selbst planen, aber wissen noch nicht, was dabei zu beachten ist? Dann sollten Sie einen Blick auf den nachfolgenden Ratgeber werfen: Hier verraten wir Ihnen alles, was Sie bei der Treppenplanung rund um Sicherheit, Funktionalität und Design bedenken sollten. Zudem erklären wir Ihnen, warum es sich lohnt, von vornherein auf eine Ytong Treppe zu setzen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Treppe planen: Diese Faktoren sind zu beachten

Ein paar Stufen, die nach oben bzw. unten führen, plus ein sicheres Geländer mit Handlauf – schon ist die Treppe fertig. Klingt einfach, ist aber komplizierter, als es zunächst scheint. Ob eine Treppe wirklich clever geplant wurde, zeigt sich oft nämlich erst, wenn sie vor Ort installiert ist. Häufige Probleme: Eine zu geringe Grundfläche, ein zu steiler Antritt oder eine ungünstige Platzierung im Raum. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann sogar richtig teuer werden. Schlimmstenfalls muss nämlich nicht nur die Treppe neu gebaut werden – es droht mitunter auch Sturz- und Verletzungsgefahr. Das gilt insbesondere für Kinder und ältere Menschen.

Damit Sie an Ihrer neuen Treppe möglichst lange Freude haben und Stufe für Stufe sicher bewältigen, sollte die Treppenplanung nicht ins Blaue hinein erfolgen. Viele Vorüberlegungen sind notwendig – welche das sind, stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Der Grundriss: Wohin soll die Treppe?

Ganz klassisch neben die Haustür in der Diele oder doch lieber als Blickfang im Wohnzimmer? So oder so – die Treppe sollte beim Neubau eines Hauses von vornherein im Grundriss berücksichtigt werden. Wo die Treppe am besten zu positionieren ist, hängt nämlich von mehreren Faktoren ab. So werden rein funktionale Treppen in erster Linie platzsparend geplant und beginnen (und enden) in der Regel im Flur. Wird eine Treppe dagegen als gestalterisches Raumelement genutzt, bekommt sie meist einen etwas prominenteren Platz – so wird sie auf keinen Fall übersehen und fungiert als Blickfang in Ihrem Zuhause. Ein klassisches Beispiel ist die Spindeltreppe, die vom Wohnzimmer aus nach oben auf die Galerie führt. Hier steht der repräsentative Charakter eindeutig vor der Funktionalität. Bei der Grundrissplanung muss also von vornherein mehr Platz im Wohnzimmer einkalkuliert werden, damit die Treppe tatsächlich optimal wirken kann.

Apropos Platz – der spielt bei der Grundrissplanung ohnehin eine wichtige Rolle. Denn, wer zu wenig Platz für die Treppe einkalkuliert, wird sich später tagtäglich ärgern. Eine zu klein geplante Grundfläche für die Treppe sorgt nämlich dafür, dass es im Flur ganz schön eng wird. Eventuell stoßen später auch noch offene Zimmertüren gegen die Treppe oder große Gegenstände können nur umständlich vom einen in den anderen Stock transportiert werden. Diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn die Treppe frühzeitig im Grundriss berücksichtigt wird.

Übrigens: Auch wenn Sie nachträglich eine Treppe in Ihrem Ytong Bausatzhaus einbauen wollen, sollten Sie unbedingt einen Architekten oder Bauingenieur hinzuziehen. Schließlich muss in vielen Fällen ein Loch in die Zimmerdecke geschnitten werden – dabei sind einige statische Voraussetzungen zu beachten. Gegebenenfalls ist für nachträglich eingebaute Treppen zudem eine Baugenehmigung fällig, sodass der Gang zum Bauamt notwendig wird.

Die Treppenform – gerade, Wendeltreppe oder mit Podest?

Treppen führen keineswegs immer nur schnurgerade von einer Etage in die nächste. Im Gegenteil: Es gibt viele verschiedene Treppenformen – von gerade über viertel- und halbgewendelt bis hin zu pyramidenförmig ist alles möglich. Darüber hinaus unterscheidet man Treppen in einläufige und mehrläufige Modelle bzw. danach, ob sie über ein Podest verfügen oder nicht. Welche Treppenform für Ihr Zuhause am besten geeignet ist, richtet sich vor allem nach der Funktionalität. Doch natürlich sollte auch die Ästhetik keinesfalls zu kurz kommen.

Gerade Treppen

Gerade Treppen zeichnen sich logischerweise durch einen geraden Treppenverlauf aus und gelten als echter Klassiker. Allerdings sind sie deshalb längst noch nicht in jedem Einfamilienhaus zu finden. Gerade Treppen verbrauchen nämlich enorm viel Platz – insbesondere bei großer Steigungshöhe. Im Gegenzug überzeugen gerade Treppen mit hohem Komfort und maximaler Funktionalität: Weil hier alle Stufen in puncto Form und Auftrittsbreite identisch sind, lässt sich die Treppe hinauf und hinunter bequem begehen. Insbesondere für Kinder oder Senioren sind gerade Treppen deshalb ideal. 

Gerade Treppen lassen sich einläufig, also mit einem ununterbrochenen Treppenverlauf, konstruieren. Sind ein oder mehrere Podeste integriert, spricht man von einer zwei- bzw. dreiläufigen geraden Treppe. Podeste bieten sich als kleine Ruhezonen vor allem bei Treppen mit großer Steigungshöhe an. Etwas platzsparender können gerade Treppen konstruiert werden, wenn ein sogenanntes Winkelpodest eingeplant wird.

Gewendelte Treppen und Wendeltreppen

Bei gewendelten Treppen gibt es keinen geradläufigen Verlauf und die Treppenstufen sind nicht alle gleich. Stattdessen macht der Treppenlauf eine Biegung. Dieser wird erreicht, indem die Treppenstufen an der Wandseite breiter und am Treppenauge schmaler werden. Man kann bei Wendeltreppen zwischen verschiedenen Biegungsgraden unterscheiden: Eine viertelgewendelte Treppe mit 90° und eine halbgewendelte Treppe mit 180° sind als platzsparende Treppenformen in Einfamilienhäusern beliebt. Übersteigt der Biegungsgrad die Marke von 180°, handelt es sich um eine Wendeltreppe. Diese wiederum ist dadurch charakterisiert, dass sie sich einmal vollständig, also um 360°, um das Treppenauge dreht. Gewendelte Treppen und Wendeltreppen können, genauso wie gerade Treppen, einläufig oder mehrläufig konstruiert sein.
 

Die Sicherheit: Welche Vorschriften muss ich beim Treppen planen berĂĽcksichtigen?

Viele zukünftige Eigenheimbesitzer denken, dass für das Innere der eigenen vier Wände nur wenige bis gar keine baulichen Vorschriften gelten würden. Das stimmt leider nicht: Genauso wie es für den Betrieb von Kaminöfen und Kachelöfen Vorschriften gibt, gelten auch hinsichtlich der Sicherheit von Treppen verschiedene Bestimmungen. Und die müssen Sie als Bauherr unbedingt berücksichtigen – schon allein, um mögliche Unfallrisiken auf ein Minimum zu reduzieren.

In Deutschland gibt es für den Treppenbau gleich mehrere Vorgaben, die für private Bauherren relevant werden können. Da wären zum einen die Richtlinien aus der Landes-bauordnung des jeweiligen Bundeslandes. Hier steht detailliert beschrieben, was bei der Planung und Errichtung von Treppen berücksichtigt werden muss. Entscheidend ist, dass Sie immer die Bauverordnung Ihres eigenen Bundeslandes prüfen, da zwischen den einzelnen Ländern Unterschiede herrschen können. Klingt kompliziert? Keine Sorge: Ihr regionaler Ytong Bausatzhaus Partner kennt die Landesbauverordnung Ihrer Region wie seine sprichwörtliche Westentasche und hilft Ihnen gern weiter.

Weitere Vorgaben, die Sie bei Innentreppen berücksichtigen sollten, werden durch die Norm DIN 18065 definiert. Dort werden vor allem sicherheitsrelevante Aspekte näher beschrieben. Diese betreffen beispielsweise die Beschaffenheit der Treppenstufen, des Treppengeländers sowie den Handlauf. 

Grundsätzlich gelten für die Treppe selbst die folgenden Vorgaben:

  • Nutzbare Laufbreite bei notwendigen Treppen: mindestens 80 Zentimeter
  • Steigung (Höhenunterschied zwischen zwei Stufen): zwischen 14 und 20 Zentimetern
  • Auftritt (die Tiefe der Stufe): zwischen 23 und 37 Zentimetern

Außerdem sollten alle Stufen einer Treppe dieselbe Steigung, also denselben Höhenunterschied aufweisen. Nur so lassen sich Sturz- und Unfallrisiken reduzieren. Das ist vor allem dann relevant, wenn die Treppe auch als Fluchtweg eingestuft wird und Kinder und/oder ältere Personen im Haus wohnen.

Das Material – Holz, Metall oder doch lieber etwas Extravagantes?

Die Materialauswahl hat auf die optische Wirkung einer Treppe einen beachtlichen Einfluss. Sie entscheidet darüber, wie harmonisch sich die Treppe in Ihrem Zuhause einfügt und wie gut Sie zum Rest Ihres Wohnstils passt. Umso wichtiger, dass Sie sich bei der Materialauswahl ausreichend Zeit lassen. Sie können sich einfach nicht entscheiden? Macht nichts: Materialmixe sind möglich. 

Hier eine Übersicht der gängigsten Werkstoffe, aus denen Treppen gefertigt werden:

  • Holz
  • Metall
  • Stahlbeton
  • Porenbeton
  • Stein
  • Glas

Materialmixe, wie etwa eine Holztreppe mit einem Metallgeländer oder Glastreppen mit Holzgeländer, sorgen für reichlich Abwechslung und individuelle Designkombinationen. Zudem haben Sie etwa bei Treppen aus Porenbeton die Möglichkeit, die einzelnen Treppenstufen nach Ihren persönlichen Designvorlieben zu verkleiden. Dafür kommen Teppich, Holz, Naturstein oder Keramik in Frage. Für welche Art von Material Sie sich bei Ihrer neuen Treppe entscheiden, ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und der Kosten. Doch auch Aspekte wie Sicherheit und Wertbeständigkeit sollten nicht außer Acht gelassen werden. Hier ist Porenbeton als besonders nachhaltiger, wertbeständiger und nicht brennbarer Werkstoff hervorzuheben.

Die Extras – darf’s beim Treppe planen ein bisschen mehr sein?

Ihre Treppe soll mehr sein als nur ein funktionaler Auf- oder Abgang in Ihrem neuen Zuhause? Dann nutzen Sie doch die vielen cleveren Extras, die beim Treppenbau berücksichtigt werden können – das lohnt sich auch auf lange Sicht. Stichwort „Wohnen im Alter“: Planen Sie die Treppe deshalb gleich so, dass Sie sich die Option eines späteren Treppenlifteinbaus ohne größere Umbaumaßnahmen offenhalten. Oder wie wäre es mit integrierten Beleuchtungselementen auf bzw. in den Stufen? Dadurch wird Ihre Treppe nicht nur sicherer, sondern verwandelt sich dazu noch in einen extravaganten Hingucker. Auch ein zusätzlicher Stauraum unter der Treppe (Treppenschrank) ist eine gute Möglichkeit, um die Treppe als mehrfach funktionales Raumelement zu nutzen.
 

Ytong Treppen: Nutzen Sie die Vorteile von Porenbeton-Treppen

Sie planen gerade Ihr Eigenheim als Ytong Bausatzhaus zu errichten? Dann bauen Sie doch direkt auch die Innentreppen aus Porenbeton. 

SchlieĂźlich ĂĽberzeugt der Werkstoff mit vielen Vorteilen:

  • hervorragende Isolierung (Schall und Wärme)
  • ĂĽberzeugender Brandschutz (F30 bis F180 möglich)
  • langlebige Stabilität und Wertbeständigkeit
  • sofort begehbar, d. h., Sie benötigen während der Bauzeit keine zusätzliche Bauzeittreppe

Darüber hinaus stehen Ihnen bei unseren Ytong Treppen viele individuelle und system-gerechte Realisierungsmöglichkeiten zur Auswahl:

  • offenes oder geschlossenes Treppenhaus
  • gerader oder gewendelter Treppenlauf
  • mit und ohne Podest
  • auch in schwer zugänglichen Bereichen einfach zu montieren
  • eignet sich fĂĽrs Bauen mit Eigenleistung
     

Selbstverständlich können Sie Ytong Treppen nicht nur beim Neubau umsetzen, sondern auch nachträglich einbauen – etwa, wenn Sie das Dachgeschoss in Wohnraum umwandeln und noch einen passenden Aufgang benötigen. Die Ytong Treppen bestehen aus bewehrten Blockstufen, die standardmäßig 110 Zentimeter breit sind und somit über eine bequeme und normkonforme Laufbreite von 100 Zentimetern verfügen. Darüber hinaus sind die Stufen 17.5 Zentimeter hoch und erfüllen so die Normanforderung an die zulässige Steigung. Sollten Sie etwas höhere Stufen wünschen, lässt sich dies mit einem integrierten Mörtelbett unkompliziert lösen. So gehen Sie mit Ytong Treppen beim Thema Sicherheit keine Kompromisse ein.

Sie haben ganz konkrete Vorstellungen davon, wie die Treppe in Ihrem neuen Zuhause aussehen soll? Ob Holz, Keramik oder Naturstein – Treppenstufen aus Porenbeton lassen sich mit verschiedenen Materialien einfach und schnell verkleiden. Hier geben allein Ihre persönlichen Vorlieben die Richtung vor.

Fazit: Stufe um Stufe zur sicheren Treppe

Die Treppe in Ihrem Traumhaus kann so viel mehr sein als nur die Verbindung zwischen zwei Stockwerken: Mit geschickter Planung verwandeln Sie den funktionalen Auf- oder Abgang in ein gestalterisches Raumelement, das nicht nur optisch ĂĽberzeugt, sondern auch viele clevere Extras bietet. Lassen Sie sich am besten gleich von Ihrem regionalen Ytong Bausatzhaus Partner zu diesem Thema beraten und entdecken Sie die Vielseitigkeit moderner Innentreppen.

Ein Artikel von Laura

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