Ytong Bausatzhaus

Was ist ein Bausatzhaus? – Die günstige Bauart für alle Selbermacher(innen).

Der Traum vom Eigenheim – vielleicht einer der schönsten Motivatoren, um im (beruflichen) Alltag immer einhundert Prozent zu geben. Schließlich gibt es doch fast keine schönere Vorstellung, als irgendwann mit der Familie im eigenen Garten zu sitzen oder dort mit Freunden unbeschwert Feste zu feiern. Eine Freiheit, die Mietwohnungen nur zu selten bieten. Wer sich darum mit dem Gedanken des eigenen Hauses schon konkreter beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass es viele Fragen zu klären gibt, bis der erste Spatenstich gesetzt werden kann. Die vermutlich Grundlegendste: Wie finanziere ich den Neubau überhaupt und mit welchen Gesamtkosten muss ich beim Hausbau rechnen? In diese Planung spielen viele Faktoren rein. Ein ganz entscheidender Einfluss ist die Art, wie Sie das Haus bauen möchten. Wollen Sie eine externe Firma beauftragen, ein Fertighaus erwerben oder am liebsten mit Ihren eigenen Händen das Bauwerk erschaffen, in dem Sie und Ihre Liebsten viele glückliche Jahre verbringen?

Falls Sie bei der letzten Variante am deutlichsten mit dem Kopf genickt haben, möchten wir Ihnen gerne eine Bauart vorstellen, mit der Sie Ihre individuellen Wünsche umsetzen und gleichzeitig ordentlich Geld sparen können: das Bausatzhaus. Was das genau ist, was es dabei zu beachten gilt und wie groß das tatsächliche Einsparpotenzial beim Eigenheim mit Eigenleistung ist, darüber informieren wir Sie in diesem Beitrag.

Ein Bausatzhaus – was ist das eigentlich?

Erinnern Sie sich noch, als Sie im Kindergarten mit Bauklötzen gespielt haben? Ein Stein war der Keller, der andere die Wohnetage und obendrauf ein dreieckiger Stein fürs Dach. Was sollen wir sagen? So in etwa funktioniert auch ein Bausatzhaus – nur für Erwachsene, viel viel größer, mehrteiliger, etwas anstrengender, dafür aber auch mit wesentlich mehr Spaß verbunden. Und am Ende mit einem Ergebnis, das Sie ein ganzes Leben lang glücklich macht. Bei dieser Art des Hausbaus bauen Sie Ihr eigenes Haus selbst – mithilfe einer individuellen Ausführungsanleitung, vorgefertigten Bauteilen für Dach und Decke und mit der Unterstützung Ihres Bausatzhaus Partners. Sie erstellen dabei den kompletten Rohbau, Stein für Stein und vom Keller bis zum Dach.

Alle benötigten Materialien und die Bauteile erhalten Sie von Ytong Bausatzhaus. Dazu noch den Grundstock der Werkzeuge, die Sie benötigen und selbstverständlich fachlichen Rat Ihrer Bauleitung. Das Ergebnis wird ein geschlossener, glasdichter Rohbau sein.

In Ihrer persönlichen Bauleistungsbeschreibung wird der Leistungsumfang festgehalten, den Sie gemeinsam mit Ihrem regionalen Ytong Bausatzhaus Partner für Ihr persönliches Traumhaus definieren. Damit Sie einen Überblick über die Gesamtfinanzierung Ihres Hausbau-Projektes haben und die Fertigstellung Ihres Hauses gesichert ist, sind in dieser Bauleistungsbeschreibung auch die Gewerke aufgezählt, die nicht im Liefer- und Leistungsumfang des Bausatzes enthalten sind.

Unsere Ytong Bausatzhaus Partner verfügen jedoch über ein Netzwerk zuverlässiger Firmen, die diese Gewerke auf Wunsch für Sie ausführen können. Die entsprechenden Partnerfirmen werden durch Sie direkt und auf eigene Rechnung beauftragt. Selberverständlich können Sie auch andere Firmen beauftragen, wenn Sie entsprechende Kontakte haben. Die Koordinierung des Bauablaufes bis zur Fertigstellung des Hauses wird zwischen Ihnen und Ihrem Ytong Bausatzhaus Partner abgestimmt.

Für wen ist ein Bausatzhaus geeignet?

Grundsätzlich ist das Bausatzhaus perfekt für alle diejenigen geeignet, die schon vor dem eigentlichen Hausbau Herr oder Herrin im Haus sein wollen. Sie übernehmen nämlich von Beginn an selbst die wichtige Funktion des/der Bauherr(i)n. Das heißt, Sie müssen den Gesamtüberblick bewahren, koordinieren können und Entscheidungen treffen – natürlich mit der Unterstützung der Bauleitung einer der Bausatzhaus Partner. Ebenso bedeutet das auch, dass Sie die totale Freiheit in allen Bauphasen genießen. Wenn Sie eine Bauleistung selbst übernehmen möchten, können Sie das. Wollen Sie die Arbeit für ein Gewerk lieber von einem professionellen Unternehmen durchführen lassen, so freuen Sie sich stets über die Flexibilität in Ihren Möglichkeiten. Diese Auswahlmöglichkeit bietet Ihnen ebenfalls mehr finanziellen Spielraum in Ihrem Baubudget. 

Wenn Sie über handwerkliches Geschick verfügen, es Ihnen sogar richtig Spaß macht, selbst Spachtelmasse anzurühren, den Hammer zu schwingen und Ihnen beim Beobachten der vielen kleinen Fortschritte das Herz aufgeht, dann werden Sie Ihr Bausatzhaus lieben. Denn dann ist Ihr Grundstück für eine gewisse Zeit Ihr eigener riesiger Abenteuerspielplatz. Dessen sollten Sie sich aber auch wirklich bewusst sein. Sie werden einige Stunden auf der Baustelle verbringen – auch an Wochenenden und nach Feierabend. Zumindest dann, wenn Ihre Finanzierung vorsieht, dass Sie in der Bauphase weiterhin Ihrem Beruf nachgehen.

Welche Haustypen sind mit dem Ytong Bausatzhaus möglich?

Als Bausatzhaus können Sie im Prinzip alle Arten von nachhaltigen Massivhäusern errichten, die Sie sich vorstellen können: vom stylishen Bungalow, über das Einfamilienhaus, bis zum großen Mehrgenerationenhaus oder der repräsentativen Stadtvilla. Das geht schnell, einfach und vor allem kostengünstig.

Suchen Sie nach der passenden Inspiration? Dann schauen Sie hier, ob wir Ihr Traumhaus im Programm haben. Falls nicht, kein Problem. Ein Bausatzhaus lässt sich individuell planen.

Wie läuft der Hausbau bei einem Ytong Bausatzhaus ab?

Am Anfang steht natürlich die Planung. Dafür stehen Ihnen in Deutschland und Österreich insgesamt mehr als 60 Ytong Bausatzhaus Partner mit Rat und Tat zur Seite – auch in Ihrer Nähe.

Gleich zu Beginn hilft Ihnen Ihr Bausatzhaus Partner bei den elementaren Dingen: Er berät Sie beim korrekten Einholen einer Baugenehmigung und eines Nachweises, dass Sie ein baureifes Grundstück vorweisen können. Liegen diese Dokumente vor, geht es zur gemeinsamen Ortbesichtigung. Sie müssen nämlich sicherstellen, dass vor Ort Baustrom und Bauwasser verfügbar sind und alle Liefer- und Kranfahrzeuge (bis 40 Tonnen) eine ungehinderte Zufahrtsmöglichkeit zur Baustelle vorfinden.

Dann erst geht es richtig los. Nämlich mit den ersten Bauelementen für Ihr neues Bausatzhaus. Wie es sich für ein ordentliches Fundament gehört, werden Ihnen als erstes alle Materialien für die Kellerwände geliefert, sofern Sie sich für einen Keller entschieden haben. Es folgen Steine aus Porenbeton und anderes Material für Geschossdecken, Treppen, Massivdach, Dachstuhl, Dacheindeckung, Fenster, Rollläden, die Hauseingangstür und noch vieles mehr. Optional können Sie für noch mehr Komfort weitere Ausbaustufen direkt dazu bestellen.

Gleichzeitig erhalten Sie mit der ersten Lieferung einen Werkzeugsatz in Profiqualität, der die für die Verarbeitung von Ytong Planblockmauerwerk notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel enthält. 

Mit diesen Geräten macht das gekonnte Heimwerken so richtig Spaß:

  • Gummihammer,
  • Quirl,
  • Dosensenker,
  • Schleifbretter,
  • Wasserwaage,
  • Bauhelme,
  • Widia Handsäge,
  • Sägewinkel
  • Bei Bedarf stellt Ihr Bausatzhaus-Partner gegen Kaution zusätzlich eine elektrische Bandsäge (230 V) für die Dauer der Rohbauerstellung, maximal drei Monate, kostenfrei zur Verfügung.

Sollte Ihnen während des Montagevorgangs auffallen, dass Sie noch weiteres Gerät benötigen, sprechen Sie gerne Ihre zuständige Bauleitung an. Unkompliziert vermitteln Ihnen diese das entsprechende Profiwerkzeug.

Was muss ich wissen, wenn ich ein Ytong Bausatzhaus bauen möchte?

Wenn Sie wissen, dass Sie Ihren Traum vom Eigenheim selbst anpacken möchten, muss eigentlich nur noch das von Ihnen gewählte Grundstück ein paar Voraussetzungen erfüllen. Dazu müssten Sie zu Beginn ein Baugrundachten einholen, aus dem unter anderem ersichtlich wird, dass das Grundstück nicht in einem Gelände unterhalb des Straßenniveaus liegt und keine Altlasten aufweist. Die Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Kanalnetz für das anfallende Schmutz- und Regenwasser auf dem Grundstück ist ebenfalls unabdingbare Voraussetzung.

Bei allen Fragen zu den Bedingungen, die Ihr Grundstück genau erfüllen muss, bietet Ihnen der Bausatzhauspartner in Ihrer Region gerne Hilfe an. Gibt dieser im Anschluss grünes Licht, erstellt dieser für Sie auch den entsprechenden Bauantrag. Sie selbst müssen sich nur noch um die Beschaffung der katasteramtlichen Pläne (Flurkarte), des amtlichen Lageplanes, des Bebauungsplanes und der lokalen Bauvorschriften (Ortsgestaltungssatzung) inklusive der Nachbarunterschriften, sowie Informationen zu Lage und Tiefe der öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen (Spartenpläne) kümmern. Die Bauleitung vor Ort im Bauabschnitt des in Ihrer Eigenleistung erstellten Hauses wird wiederum durch Ihren Bausatzhaus Partner in Kooperation mit einem Architekten und Statiker sichergestellt. Mit tatkräftiger Unterstützung gehen Sie also Schritt für Schritt Ihren Weg ins selbstgebaute Eigenheim.

Was sind die Vorteile eines Ytong Bausatzhauses?

Der entscheidende Vorteil eines Bausatzhauses liegt klar auf der Hand: Sie sparen entscheidend Kosten bei der Erstellung des Rohbaus. Da Sie alle wesentlichen Arbeiten selbst übernehmen, reduzieren Sie die sonst fälligen Lohnkosten signifikant – in etwa bis zu 60.000 Euro. Sie zahlen im Prinzip nur Materialkosten, kein Personal. Dennoch sind Sie beim Hausbau keineswegs auf sich gestellt. Bei Ihrem Ytong Bausatzhaus erhalten Sie mit einem unserer kooperierenden Unternehmen aus der Baubranche eine Bauleitung als Ansprechpartner, die von der Planung bis zur Bauabnahme fachmännisch begleitet. 

Darüber hinaus genießen Sie beim Selbstbau eine enorme Planungsfreiheit. Welche Anschlüsse sollen wohin, wie soll die Elektrizität verlegt werden, wo möchten Sie die Fenster platzieren? Das alles können Sie frei wählen. Bei einem Fertighaus sind Sie in dieser Auswahl deutlich eingeschränkt.

Als Bonus können Sie bei Ytong sicher sein, später in ein energetisch optimiertes Haus einzuziehen. Unsere Bausatzhäuser aus Porenbeton helfen Ihnen, die Umwelt zu schützen, da sie alle aktuellen bautechnischen Anforderungen erfüllen und der Energieeinsparverordnung (EnEV) gerecht werden. Darüber hinaus reduzieren die Ytong Effizienzhäuser den Primärenergiebedarf im Vergleich zum in der EnEV definierten Referenzgebäude um 30 Prozent.

Welche Nachteile kann der Bau eines Bausatzhauses haben?

Eigentlich sollten Sie sich nur darüber im Klaren sein, das Sie eigenverantwortlich das ausführende Organ beim Errichten des Hauses sind. Sind Ihnen die zahlreichen Arbeitsstunden auf der Baustelle das stolze Gefühl wert, mit Ihren eigenen Händen das neue Zuhause für sich und Ihre Familie gebaut zu haben, gibt es eigentlich keine nennenswerten Nachteile.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fertighaus und einem Bausatzhaus?

Wesentliche Unterschiede beim Kauf eines Fertighauses im Vergleich zu einem Bausatzhaus sind: weniger Entscheidungsfreiheit bei der Ausstattung und höhere Kosten, da Sie bei einem Fertighaus alle bereits geleisteten Errichtungs- und Montagearbeiten mitbezahlen. Im Gegensatz dazu übernehmen Sie beim Bausatzhaus viele Leistungen selbst. Und dieses gute Gefühl, selbst etwas geschaffen zu haben, spart eine Menge Geld. Da Sie mit der sogenannten „Muskelhypothek“ den Einsatz Ihres Eigenkapitals deutlich senken – das erleichtert die Finanzierung.

Weiteres Plus eines Bausatzhauses im Vergleich: Während ein Fertighaus eventuell mit sehr langen Lieferzeiten verbunden ist, kann der Bau Ihres Ytong Bausatzhauses sofort beginnen. Je mehr Eigenleistung Sie erbringen, desto weniger sind Sie abhängig vom Terminkalender etwaiger Handwerker.

Wie lange dauert es, ein Bausatzhaus zu bauen?

Die Bauzeit Ihres Bausatzhauses hängt ganz von Ihrer individuellen Situation ab. Wie viel Zeit können Sie pro Woche für Ihre Baustelle aufbringen, wie sind die Witterungsbedingungen während der Bauphase, haben Betriebe der Gewerke, deren Arbeiten Sie nicht eigenständig umsetzen möchten, freie Kapazitäten? Zusätzlich äußerst wichtiges Kriterium für die Dauer vom Legen des Grundsteins bis zum Richtfest: Ihr handwerkliches Geschick. Da Sie viele der zu verrichtenden Arbeiten selbstständig durchführen, bestimmt ihr Können das Tempo des Fortschritts Ihres zukünftigen Eigenheims.

Überlegen Sie also am besten schon vorab, welche Arbeiten Sie eventuell auslagern möchten und was Sie in Eigenregie durchführen wollen. Für diese Tätigkeiten können Sie sich dann ein Zeitfenster setzen und alles zusammenaddieren. Im Ergebnis ermitteln Sie die gesamte Bauzeit. Planen Sie im Idealfall etwas zusätzlichen Puffer ein. Denn wir wissen alle: auch für das bestgeplante Bauvorhaben gilt – „irgendwas ist immer“.

Was kostet ein Bausatzhaus?

Wie hoch die tatsächlichen Kosten für Ihr Bausatzhaus ausfallen, lässt sich pauschal nicht beziffern. Ihnen stehen verschiedene Bausatzhaus-Varianten zur Verfügung. Weiter hängt die Gesamtsumme beispielsweise von der Größe des Grundstücks ab und Ihrer Wahl, ob Sie einen Keller wünschen oder nicht. Zusätzlich gibt es weitere individuelle Optionen bei der Ausstattung, die den Preis beeinflussen. Grundsätzlich lassen sich bei dieser Bauart die Gesamtkosten ganz gut vorausplanen. Am besten besprechen Sie einmal Ihre konkreten Vorstellungen mit einer unserer Beraterinnen oder einem Berater. Schritt für Schritt gehen Sie gemeinsam alle Stellschrauben auf dem Weg zu Ihrem Wunsch-Bausatzhaus durch und am Ende halten Sie eine detaillierte Kalkulation in den Händen, mit der Sie Ihre Finanzierung optimal planen können.

Bausatzhaus finanzieren – das gilt es zu beachten

Die Finanzierung Ihres Bausatzhauses funktioniert exakt wie bei allen anderen Immobilienarten auch. Mit dem entscheidenden Vorteil, dass Sie in Eigenleistung die Reallohnkosten beim Erstellen des Rohbaus nicht mit einplanen müssen und so massiv sparen. Ein Posten weniger, der die finale Finanzierungssumme angenehm verkleinert. Wie Sie die Kosten weiter senken können, zum Beispiel wenn noch Kinder in Ihrem Haushalt leben, darüber informieren wir Sie in weiteren Artikeln zum Thema Finanzen. Gegebenenfalls ist jedoch Eile geboten! Den Antrag auf Baukindergeld müssten Sie noch in 2020 stellen. Starten Sie Ihr Vorhaben Bausatzhaus also besser noch heute als morgen – wie Sie jetzt wissen, lohnt es sich.

Treffen Sie nun Ihre Vorauswahl und schauen Sie sich Ihr baldiges Eigenheim an! Dort können Sie auch gleich Kontakt zum Bausatzhaus Partner in Ihrer Nähe aufnehmen.

Ein Artikel von Laura

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