Ein maßgeschneidertes Mehrgenerationenhaus

Weil ihnen ihre Dachgeschoss-Wohnung zu klein wurde, bauten Sandy und Denis Kaimer gemeinsam mit Sandy Kaimers Eltern ein Doppelhaus. Eine Gebäudehülle aus Ytong Porenbeton Steinen beschert der Familie einen Energiebedarf, der nur knapp über den maximal zulässigen Werten für ein Passivhaus liegt und so dauerhaft niedrige Heizkosten garantiert .

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In einem Neubauviertel am Stadtrand von Köln fand sich ein Grundstück mit unverbaubarem Blick über das Rheintal. Groß genug für ein Doppelhaus mit viel Garten. Zunächst dachte die Familie an ein Fertighaus. „Aber wir merkten schnell, das ging gar nicht“, erinnert sich Sandy Kaimer. Die Auflagen des Bauamtes waren zu umfangreich, die dadurch provozierten Zusatzkosten immens und kaum kalkulierbar. Zudem wäre wegen der Hochwassergefahr nur ein Massivhaus in Frage gekommen.

Zufällig stießen sie im Internet auf die Seite von Ytong Bausatzhaus Rhein-Sieg-Oberberg, einem regionalen Partner von Ytong Bausatzhaus. Im Beratungsgespräch ließ sich Dipl.-Ing. Johannes Hermann ausführlich die Vorstellungen der Familie erklären und überarbeitete einen bereits von einem befreundeten Architekten gemachten Entwurf. Im Vergleich zum ursprünglichen Konzept ‚wuchs‘ das Haus um rund 100 .

  • Alle unter einem Dach

    Entstanden ist ein teils unterkellertes Doppelhaus mit dem Charakter eines Einfamilienhauses. Hinter einer gemeinsamen Haustür werden die beiden voneinander unabhängigen Wohneinheiten durch separate Wohnungstüren erschlossen. Aus einem Flur geht es rechts in die rund 170 große Wohnung von Sandy und Denis Kaimer, mittlerweile stolze Eltern eines kleinen Sohnes, links in die ca. 130 große Wohnung der Eltern. Unten befindet sich in beiden Wohnungen ein großer Wohn-Essbereich mit offener Küche. Eine Treppe führt nach oben. In der größeren Wohnung sind hier das Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer und ein großzügiges Bad angeordnet.

    Das Raumprogramm der Nachbarwohnung weist ein etwa gleichgroßes Bad sowie ein Schlaf- und Gästezimmer aus, das bei Bedarf durch einen Durchbruch in die größere Wohnung integriert werden kann. Große Fenster auf allen Ebenen sorgen für viel Licht. Im Keller sind Haustechnik und Waschküche vorgesehen.

  • Gutes Klima drinnen und draußen

    Realisiert wurde das Haus mit Ytong Porenbeton. Schon mit einer Wand aus 36,5 cm dicken Ytong Steinen können die Anforderungen der gültigen Energieeinsparverordnung erfüllt werden – ohne Zusatzdämmung. In Kombination mit der technischen Anlageplanung, Heizung und Warmwasser über Geothermie, entspricht der Bau zwar dem Energiestandard eines KfW-Effizienzhaus 55, punktet jedoch mit einem Endenergiebedarf von nur 15,8 kWh/(m2a) und liegt damit nur knapp über den maximal zulässigen Werten für ein Passivhaus. Gleichzeitig verhindert der Baustoff durch seine guten Wärmedämmeigenschaften unerwünschte Temperaturschwankungen der Außenwand und sorgt so für mollige Wärme im Winter und ein angenehm kühles Klima im Sommer.

  • Full-Service von Ytong Bausatzhaus

    Nachdem die Pläne abgestimmt waren, kümmerte sich Johannes Hermann um die Baugenehmigung. Grundsätzlich gehört die Abwicklung aller notwendigen Formalitäten rund ums Bauen zum Liefer- und Leistungsumfang des Ytong Bausatzhaus Partners. Er übernimmt das gesamte Baugenehmigungsverfahren inklusive der Beschaffung des amtlichen Lageplans für den Bauantrag und der gesamten Bauantragsplanung und kümmert sich um die statischen Berechnungen. Die Abgabe einer Festpreis-Garantie gibt den Bauleuten vom ersten Tag an finanzielle Sicherheit. Für die Gespräche mit der Bank wird ein Eigenleistungsnachweis aufgestellt. Vom ersten Beratungsgespräch bis zur Fertigstellung haben die Bauherren dabei nur einen einzigen Ansprechpartner. Teilweise übernimmt der Ytong Bausatzhaus Partner auch die Finanzierungsplanung und -vermittlung.

  • Durch Eigenleistung satt gespart

    Als die Baugenehmigung vorlag, ging alles sehr schnell. Im April wurde der Keller ausgehoben. Den Kontakt zu dem Profiunternehmen, das mit den Arbeiten beauftragt wurde, hatte der Bausatzhaus Partner hergestellt. Bereits Anfang Juni war der Keller fertig, und die Bodenplatte für den nicht unterkellerten Teil des Hauses wurde eingebracht. Eine Woche später kam der Vorführmeister und legte die erste Reihe. Von da an war die Familie jede freie Minute auf der Baustelle – alle haben mitgeholfen, ständig waren 4 – 6 Personen vor Ort. Nach zwei Wochen war das Erdgeschoss fertig, im August konnte Richtfest gefeiert werden. Die schnelle Fertigstellung des Rohbaus täuscht ein wenig darüber hinweg, dass die Familien Kaimer und Thaler ausgewiesene Laien waren. Ein Problem sei das aber nicht gewesen, denn: „Das Ytong System ist sehr laiengerecht und gut durchdacht.“

    Die gesamten Baukosten für das selbst gebaute, individuell geplante, bezugsfertige Haus lagen nach Angaben des Ytong Bausatzhaus Partners bei ca. 380.000 Euro ohne Grundstück und Außenanlagen. Gut 75.000 Euro davon die Familie durch Eigenleistung erwirtschaftet.