Ytong Bausatzhaus

Keller oder nicht? – 5 praktische Tipps als Entscheidungshilfe

Die wichtigsten Pros und Contras rund um den Kellerbau

Von ihrem Traumhaus erhoffen sich die meisten Bauherren vor allem eines: jede Menge Platz. Schließlich soll sich jedes Familienmitglied im neuen Zuhause wohlfühlen und nach Herzenslust ausbreiten können. Umso wichtiger, dass Sie bei der Grundrissplanung nichts Wichtiges vergessen. Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohn- und Esskombination sowie Küche und Bad haben Sie bereits berücksichtigt? Perfekt! Doch haben Sie auch daran gedacht, wo Sie Ihre Lebensmittelvorräte und die Haustechnik unterbringen wollen? Wissen Sie schon, wo Ihre Waschmaschine stehen wird oder wo Ihre Fitnessgeräte Platz finden? Natürlich können Sie für all diese Belange separate Räume im Wohnbereich Ihres Hauses einplanen. Allerdings müssen Sie dann entweder ein größeres Haus bauen oder etwas Fläche von den bereits geplanten Wohnräumen abzwacken. Beides ist keine ideale Lösung. Gut, dass es eine Alternative gibt: Planen Sie Ihr Ytong Bausatzhaus doch einfach mit einem Keller.

Ein Keller? Kostet der nicht viele tausende von Euros extra, die man sich auch sparen könnte? So denken viele zukünftige Bauherren und entscheiden sich stattdessen für den Hausbau auf einer Bodenplatte. Doch das ist nur eine von zwei Möglichkeiten. Keller bieten ebenfalls Vorteile, die Sie bei der Hausplanung unbedingt berücksichtigen sollten. Schließlich können Sie die Entscheidung für oder gegen einen Keller nur ein einziges Mal treffen – einen Keller nachträglich zu errichten, ist im Normalfall nämlich unmöglich. 

Sie sind noch unschlüssig, ob Sie in den Bau eines Kellers investieren wollen? Dann sollten Sie einen Blick auf unsere 5 Tipps werfen. Diese dienen als praktische Entscheidungshilfe und klären Sie über alle Pros und Contras auf. Oder Sie fragen gleich Ihren regionalen Ytong Bausatzhaus Partner – der hat nicht nur alle Infos rund um den Hausbau mit Keller für Sie, sondern versorgt Sie auch direkt mit einer transparenten Kostenkalkulation.

Tipp 1: Wie viel Wohn- und Nutzfläche brauchen Sie?

Die Grundstückpreise kennen in den meisten Regionen Deutschlands seit Jahren nur eine Richtung: aufwärts. Wer passendes Bauland für sein Traumhaus gefunden hat, möchte dies entsprechend möglichst effizient nutzen. Dabei gilt es die optimale Aufteilung zu fin-den. Schließlich muss das Haus einerseits groß genug sein, um den eigenen Anforderun-gen gerecht zu werden. Andererseits wünscht man sich noch eine Gartenfläche oder Platz für eine Garage, beziehungsweise einen Carport. Mit einem Keller können Sie auch auf kleinen Grundstücken von vornherein mit bis zu 40 % mehr Wohn- bzw. Nutzfläche kal-kulieren. Das lohnt sich vor allem dort, wo Sie aufgrund von Bauvorschriften nicht unein-geschränkt in die Höhe bauen dürfen und kleine Grundstücke nur wenig Spielraum für Anbauten bieten.

Doch wie viel Platz brauchen Sie überhaupt in Ihrem neuen Zuhause? Bei dieser Frage verschätzen sich viele zukünftige Bauherren und oft wird der Bedarf zu niedrig angesetzt. Klar, haben Sie die Wäsche in Ihrer alten Mietwohnung auch im Schlafzimmer getrocknet, das Rennrad stand im Flur und Ihr Fitnessgerät haben Sie abends fürs Workout hinter dem Sofa hervorgezogen. Aber wollen Sie, dass das in Ihrem Traumhaus so bleibt? Wer sich für ein Eigenheim entscheidet, sollte ein Plus an Wohnkomfort und Lebensqualität anstreben. Und dazu gehört eben auch, dass die Reisekoffer nicht mehr unters Bett ge-schoben oder die Wasserkisten im Flur gestapelt werden müssen. Ein Keller bietet Ihnen viel zusätzlichen Stauraum.

Unter anderem für

  • Waschmaschine bzw. Waschküche und Trockenraum
  • Haustechnik 
  • Vorratskammer und Abstellraum
  • Werkstatt, Hobby und Fitnessraum
  • Gästezimmer, Büro oder Partyraum
  • Sauna

Je nachdem, wie Sie Ihren Keller planen, kann er sogar zusätzliche Wohnfläche bieten. Dabei ist es hilfreich, nicht nur an das Heute zu denken, sondern vorausschauend zu kalkulieren: Selbst, wenn Sie heute noch keinen Keller brauchen – wie sieht das in 10 oder 20 Jahren aus, wenn die Kinder älter sind oder Sie neue Hobbys und Interessen entwi-ckeln? Wenn Sie Ihr Ytong Bausatzhaus von vornherein mit einem Keller planen, halten Sie sich für die Zukunft alle Optionen offen.

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Mit Ytong Bausatzhaus Stein auf Stein mauern - auch den Keller

Tipp 2: Welche Voraussetzungen bietet das Grundstück für den Kellerbau?

Ob Sie es glauben oder nicht – in vielen Fällen wird Ihnen die Entscheidung für oder ge-gen einen Keller von vornherein abgenommen. Denn auf manchen Grundstücken lässt die Bodenbeschaffenheit die Errichtung eines Kellers gar nicht oder nur mit enormem finanziellem Mehraufwand zu. Damit Ihnen diese Situation erspart bleibt, sollten Sie bereits vor dem Kauf eines Grundstücks ein Baugrundgutachten in Auftrag geben. Darin werden viele verschiedene Parameter überprüft, unter anderem die Tragfähigkeit sowie der Wassergehalt des Bodens und der Grundwasserspiegel. Diese Faktoren haben einen großen Einfluss darauf, ob und wie ein Keller gebaut werden kann. 

So ist es beispielsweise bei einem erhöhten Grundwasserspiegel meist nicht möglich, einen preisgünstigen, über den Erdboden hinausreichenden Hochkeller zu errichten. Stattdessen muss mit einer sogenannten weißen oder schwarzen Wanne gearbeitet werden. Dabei handelt es sich um wasserundurchlässige Konstruktionen, die komplett im Erdreich versenkt sind und hohe Mehrkosten verursacht. Hier stellt sich die Frage, ob sich der Kellerbau überhaupt noch rentiert, oder ob Sie mit einem ausgebauten Dachgeschoss als Lagerraum und einem Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss möglicherweise besser beraten sind.

Tipp 3: Wie vorausschauend möchten Sie planen?

Umfragen zeigen, dass die meisten Immobiliensuchenden unterkellerten Objekten beim Hauskauf den Vorrang geben. Das belegen auch Verkaufsstatistiken: Generell erzielen Häuser mit Keller deutlich höhere Verkaufspreise als Objekte, die auf einer Bodenplatte errichtet wurden. Ein Keller vergrößert den Mehrwert Ihres Hauses demnach enorm. Das kann für Sie zukünftig von zentraler Bedeutung sein: Planen Sie Ihr Eigenheim im Alter zu verkaufen, um sich mit dem Erlös einen entspannten Lebensabend zu finanzieren, kann sich die heutige Investition in einen Keller rentieren.

Darüber hinaus können wohnlich ausgebaute Keller später als separate Wohneinheiten genutzt werden. So können Ihre Kinder im Erwachsenenalter das Untergeschoss beziehen oder Sie vermieten die Kellerräume als Einlieger- oder Ferienwohnung. Solche Mieteinnahmen unterstützen Sie eventuell sogar bei der Finanzierung Ihres Hauses. Natürlich müssen Kellerräume in beiden Fällen gut und vorausschauend geplant werden. Denn sowohl Mieter als auch potenzielle Kaufinteressenten wünschen sich eine clevere Raumaufteilung sowie eine sinnvolle Kellerausgestaltung.

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Stein auf Stein ins Eigenheim

Tipp 4: Wie viel Energiekosten wollen Sie sparen?

Bei der Kosten-Nutzen-Aufstellung rund um den Kellerbau dürfen die Energiekosten nicht fehlen. Energiekosten sparen, dank Keller – ist das überhaupt möglich? Aber ja! Mit einem Keller können Sie die Energiekosten in Ihrem Zuhause um bis zu 9 % senken. Da freut sich nicht nur Ihr Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Doch wie funktioniert das? Eigentlich ganz einfach: Das um den Keller liegende Erdreich schützt das Untergeschoss vor allzu starken Temperaturschwankungen. Im Winter sorgt die Bodenwärme dafür, dass die Temperaturen niemals unter den Gefrierpunkt fallen, während das Erdreich die Kellerräume im Sommer angenehm kühl hält. Gleichzeitig funktioniert der Keller für Ihr Haus wie eine Art Wärmepuffer und hilft so vor Wärmeverlusten zu schützen. Dafür sollte die Kellerdecke natürlich angemessen isoliert sein und auch beim Bodenaufbau gibt es einige Details zu berücksichtigen. 

Im Sommer angenehm kühl und im Winter nicht zu kalt – kein Wunder, dass Lebensmittelvorräte schon vor Generationen in Kellerräumen gelagert wurden. Allerdings sollte man auf den passenden Feuchtigkeitsausgleich achten. Bei unzureichender Belüftung des Kellers kann es anderenfalls dazu kommen, dass sich Kondenswasser an den Wänden absetzt. Dann droht langfristig Schimmelgefahr.

Tipp 5: Wie viel Budget steht für den Keller zur Verfügung?

Eines ist klar: Ein Haus mit Keller zu errichten, verursacht gegenüber einem Haus mit Bodenplatte deutliche Mehrkosten. Sich allein deswegen gegen einen Keller zu entscheiden, ist jedoch zu kurz gedacht. Denn eine exakte Kosten-Nutzen-Aufstellung fällt weitaus komplexer aus. So belaufen sich die reinen Baukosten für einen Keller laut Expertenschätzung auf etwa 200 bis 400 Euro pro Quadratmeter. Jeder zusätzliche Quadratmeter, der im Keller geschaffen wird, ist demnach deutlich günstiger als im Erd- oder Obergeschoss. 

200 bis 400 Euro pro Quadratmeter – diese Preisspanne ist groß und ermöglicht nicht gerade eine verlässliche Kalkulation. Um die genauen Kosten für einen Keller zu ermitteln, müssen also weitere Faktoren berücksichtigt werden:

Faktoren, die es bei der Kostenermittlung zu berücksichtigen gilt

-    Wie ist die Bodenbeschaffenheit?
-    Welche Art von Keller soll gebaut werden (z.B. Hochkeller)?
-    Wie sollen die Kellerräume genutzt werden?
-    Wie wird der Keller gedämmt?
-    Welche Extras sollten berücksichtigt werden?

Je nachdem, wie Sie die obigen Fragen beantworten, können verschiedene Zusatzkosten entstehen: So sind Hochkeller, die nur in Teilbereichen gegen Grundwasser geschützt werden müssen, in der Errichtung deutlich günstiger, als komplett im Erdreich versenkte Keller. Sie möchten die Kellerräume gern als Wohnräume nutzen? Dann sollten Sie an eine Heizung sowie Fenster oder Lichtschächte denken. Auch ein separater Außenzugang verursacht zusätzliche Kosten, ist aber, beispielsweise bei einer Vermietung der Keller-räume oder bei der Nutzung als Fahrradkeller, meist unumgänglich. 

Sie sehen: Gerade bei den Kosten für einen Keller müssen sehr viele Aspekte einbezogen werden. Gut, dass Ihr regionaler Ytong Bausatzhaus Partner jederzeit den Überblick für Sie behält.

Genießen Sie alle Vorteile: Ytong Bausatzhaus mit Keller bauen

Auch bei Ihrem neuen Ytong Bausatzhaus ist die Errichtung eines fachgerechten Kellers problemlos durchführbar – natürlich mit Ytong Porenbeton. Dieser ermöglicht es bei aus-reichender Planung, sämtliche bauphysikalischen Anforderungen an das moderne Bauen zu berücksichtigen. Und es kommt noch besser: Der Kellerbau mit Ytong Porenbeton spart nicht nur Zeit und Geld, sondern steigert auch den Wert Ihres Hauses enorm. Dafür gibt es gleich eine ganze Reihe von Gründen.

Hohe Stabilität und Tragfähigkeit

Stabilität und Tragfähigkeit sind zwei wichtige Aspekte, die Sie bei der Errichtung eines Kellers berücksichtigen müssen. Schließlich trägt der Keller im übertragenen Sinne Ihr komplettes Haus auf seinen Schultern. Gut, dass Ytong Porenbeton eine verlässliche Tragfähigkeit bietet – und das bei vergleichsweise geringem Gewicht. So müssen Sie sich über die Stabilität der Kellerwände oder gar des ganzen Hauses keine Sorgen machen.

Optimale Dämmung

Der Keller Ihres neuen Hauses kann Ihnen zu niedrigeren Energiekosten verhelfen – allerdings nur, wenn er optimal gedämmt ist. Anderenfalls drohen gerade im Untergeschoss hohe Wärmeverluste, die langfristig ganz schön ins Geld gehen können. Umso besser, dass der Ytong Porenbeton aufgrund seiner einzigartigen Beschaffenheit bereits von vornherein eine überdurchschnittliche Wärmedämmung garantiert. Im Inneren des Baustoffs sind nämlich Millionen von Luftbläschen in winzig kleinen Poren eingeschlossen. Diese wirken als effektive Isolationsschicht, sodass Kellerwände aus Porenbeton bereits ohne zusätzliche Außendämmung einen hervorragenden Dämmwert garantieren. Dieser kann in Kombination mit einer feuchtegeeigneten Wärmedämmung noch einmal signifikant gesteigert werden, sodass die im Gebäudeenergiegesetz vorgegebenen U-Werte (Wärmedurchgangskoeffizient) deutlich unterschritten werden.

Einsparpotential dank Eigenleistung

Ein Ytong Bausatzhaus ist das perfekte Eigenheim für Sparfüchse, die gern selbst mit an-packen. Denn dank der vielen Selbstbau-Möglichkeiten sparen Sie beim Hausbau etliche tausend Euro. Überzeugen Sie sich selbst – Ihre Eigenleistung können Sie schon beim Er-richten des Kellers einbringen.

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So sieht ein fertiger Keller im Rohbau aus

Mit Keller oder lieber „unten ohne“ – die Entscheidung beim Kellerbau liegt bei Ihnen

Der Traum vom eigenen Haus begleitet Bauherren oft über mehrere Jahre hinweg – von der Grundstückssuche über die Bauplanung bis zur Fertigstellung des Rohbaus gibt es viele Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Früher oder später taucht dabei auch die Frage auf, ob Sie Ihr Eigenheim mit oder ohne Keller errichten wollen. Zugegeben, die Entscheidung ist nicht leicht. Denn für beide Varianten existieren gewichtige Vor- und Nachteile.

Unser Tipp: Brechen Sie die Entscheidung nicht übers Knie, sondern holen Sie sich Rat bei einem erfahrenen Fachmann. Ihr Ytong Bausatzhaus Partner hilft Ihnen gern dabei, zu prüfen, ob sich ein Keller für Sie lohnt oder ob Sie besser auf ein Untergeschoss verzichten sollten.

Ein Artikel von Linda

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